Entmagnetisierungsgeräte

Magnaflux-Tiede Entmagnetisierungstunnel

Entmagnetisierung - eine wichtige Komponente der magnetelektrischen Rissprüfung

Für viele Anwender der magnetelektrischen Rissprüfung ist der Restmagnetismus in den Prüflingen in Bezug auf die weitere Verwendung ein Kriterium, dem immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Unsere Anlagen besitzen eine integrierte Entmagnetisierungseinrichtung, welche bei Bedarf zu- und abgewählt werden kann. Für eine externe Entmagnetisierung bietet ITW Tiede entsprechenden Geräte.

Bei fremdmagnetisierten Teilen ist der Erfolg von einer Entmagnetisierung stark von der Art des Magnetfeldes, der Ausrichtung, sowie natürlich von der Größe und Geometrie anhängig.

Um gute Entmagnetisierungs-Ergebnisse zu erreichen gilt in der Regel:

  • bei gleichstrommagnetisierten Teilen - Entmagnetisierung mit niederfrequentem Wechselstrom
  • bei wechselstrommagnetisierten Teilen - Entmagnetisierung mit 50 Hz Wechselstrom oder niederfrequentem Wechselstrom

 

ettEntmagnetisierungstunnel in Tischausführung Typ ETT

Entmagnetisierungstunnel der Baureihe ETT sind zum Aufstellen auf einen Tisch vorgesehen. Das Einschalten des Spulenstromes erfolgt bei den Gerätetypen ETT 150 bis ETT 550 über einen EIN-AUS Schalter.
Die Eindringtiefe des 50 Hz Wechselfeldes beträgt ca. 2mm.

 

etwEntmagnetisierungseinrichtung mit Transportwagen Typ ETW

Für die Entmagnetisierung von größeren und schwereren Werkstücken, die nicht ohne weiteres von Hand durch eine Entmagnetisierungs- spule bewegt werden können, empfiehlt sich der Einsatz einer Entmagnetisierungseinrichtung mit Transportwagen vom Typ ETW 350 bis ETW 550.
Zur Entmagnetisierung werden die Werkstücke auf der kurzen Auslegerseite auf den Wagen aufgelegt und in Richtung der längeren Seite von Hand durch den Tunnel geschoben.

 

 

etbEntmagnetisierungseinrichtung mit Transportwagen Typ ETB

Entmagnetisierungseinrichtungen der Baureihe ETT werden vorwiegend in Verbindung mit automatisierten Anlagen eingesetzt, wenn die Entmagnetisierung aufgrund des Prüfproblems extern, d. h. nach der visuellen Sichtkontrolle erfolgen soll. Die Prüflinge können dabei von Hand oder aber auch durch Manipulatoren auf dem Band abgelegt werden. Wenn es sich um größere Prüflinge handelt, die zudem noch durch Auswerfer auf das Transportband ausgeworfen werden, kann die Anlage auch in entsprechend verstärkter Ausführung geliefert werden. Außerdem ist es möglich, durch seitliche Leisten eine exakte Führung des Prüflings auf die gesamte Bandlänge zu. gewährleisten.